Donnerstag, 22. November 2012

Ein Fährmann zum Trinken...

Heute möchte ich euch einen Bio-Kräuterbitter vorstellen,
der abseits der Massenproduktion hergestellt wird.

Und zwar spreche ich hier von Fährmann-Hildebrandt, aus der Prignitzer Elbtalaue.
Ich finde schon alleine das Flaschendesign sehr ansprechend mit dem versiegelten Verschluss.

Fährmann-Hildebrandt

Dieser Bio-Kräuterbitter wird in streng limitierter Menge produziert und ist ein echtes Naturprodukt.
Im Fährmann verbinden sich die wohltuenden Kräfte neun (8+1) wertvller Kräuter und Gewürze zu dem etwas anderen Kräuterbitter.
Er ist frei von Zuckerzusätzen und Zusatzstoffen und wird mit 38% Vol. nach überliefertem Rezept hergestellt.

Wie der Fährmann zu seinem Namen kam?

Hier die Legende des Fährmanns (Textquelle: www.fährmann-hildebrandt.de)

Fährmann Hildebrand - ein guter Mann …
Wann immer der Ruf "Fährmann, hoal öwer!" erklang, setzte der Wittenberger Hildebrand über den Fluss. Gleich welchen Standes oder Absicht seine Passagiere auch waren, stets geleitete er sie sicher über den breiten Elbestrom.

Des Fährmanns Ende
Auch in den dunklen Zeiten des teutschen Krieges erfüllte unser Fährmann furchtlos seine Pflicht. Was ihm schließlich zum Verhängnis wurde. Obgleich Hildebrand wusste, dass marodierendes schwedisches Kriegsvolk unterwegs war (wohl von der Schlacht bei Wittstock), versah er seinen Dienst und brachte in den Mittagsstunden sogar drei flüchtende Familien an das rettende Westufer.
Eine Hilfetat, die der Fährmann noch am selben Abend mit dem Leben bezahlen sollte. Acht auf Plünderung und Mord erpichte Söldner zwangen Hildebrand mit vorgehaltenen Musketen und Säbeln, sie ebenfalls überzusetzen, um die Flüchtenden noch vor Einbruch der herbstlichen Dunkelheit einzuholen. Dies hätte natürlich ein grausames Ende für die drei Familien bedeutet. Hildebrand versuchte daher, die Überfahrt so langsam wie möglich zu gestalten, was den Söldnern allerdings nicht entging. Voller Zorn darüber und dass er es überhaupt gewagt hatte, den Flüchtenden zu helfen, erschlugen sie den Fährmann. Und zwar auf halber Stecke der Überfahrt - in der Mitte des Flusses.
Eine so grausame wie dumme Tat. Denn ohne kundigen Fährmann geriet das Boot in gefährliche Strömungen und versank kurz darauf samt Mördern im (nur scheinbar) träge dahinfließenden Elbestrom.

Die mögliche Moral
  1. Redliche Männer sind unverzichtbar und leben gefährlich…
  2. Nicht nur die Tat, auch ihr Zeitpunkt ist von Bedeutung…
  3. Nicht immer versinkt man im Fluss des Vergessens…
Jetzt habt ihr das Hintergrundwissen über den Fährmann Kräuterbitter , nun aber zu den Verwendungsmöglichkeiten.

Klar ist, dass man ihn gut als Verdauungsschnaps nach einem etwas üppigeren Essen trinken kann.
Perfekt für die Weihnachtsfeiertage, wenn das Essen mal wieder ein wenig zu viel war.
Wer aber denkt, nur dafür ist der Fährmann gut, der irrt.
Denn man kann ihn auch wunderbar zum Kochen und für das Zubereiten von Nachspeisen nutzen.
Ihr seht also, der Fährmann ist sehr vielseitig.

Jetzt kann ich euch nur raten, ihn einmal auszuprobieren.
Aber ACHTUNG!
Bitte trinkt verantwortungsvoll!!

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